Beisenkamp Gymnasium Hamm

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Bundespreis für Anna Krack beim Geschichtswettbewerb

Der Bundespräsident ruft alle zwei Jahre zum deutschlandweiten Geschichtswettbewerb auf und viele Beisenkämper haben zum Motto des Wettbewerbs „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ in diesem Jahr ihren Beitrag erfolgreich eingereicht – darunter auch zwei Förderpreise auf Landesebene für Esra Okutan (8. Klasse) und die Arbeitsgruppe des bilingualen Geschichtskurs der 12. Klasse (Ardian Müller, Uweis Malsagov und Puja Khoshnoud Rad). Begleitet und unterstützt wurden sie von der Tutorin Sandra Hennen.

Der Landessiegerbeitrag „Und was ist mit uns? Die Radbod-Katastrophe im Jahr 1908 und ihre Folgen für die hinterbliebenen Witwen“ der Schülerin Anna Krack (11. Klasse) wurde nun von der Bundesjury mit einem dritten Preis ausgezeichnet.
Bundesweit beteiligten sich mehr als 5.600 Kinder und Jugendliche. Viele der 1.992 eingereichten Beiträge beschäftigen sich mit der Einführung des Frauenwahlrechts, den Revolutionen von 1848 und 1918/19, dem Zweiten Weltkrieg und den damit verbundenen Zwangsmigrationen oder mit dem politischen Umbruch 1989. Ausgehend von der historischen Analyse stellten die Teilnehmer auch Bezüge zur Gegenwart her.

Anna Krack ging in Hamm auf Spurensuche und untersuchte das bis dahin schwerste Bergbauunglück des Kaiserreiches mit Blick auf die Hinterbliebenen, indem sie das Schicksal der Frauen in den Fokus nahm. Die Ergebnisse ihrer Arbeit und die ihrer teilnehmenden MitschülerInnen wurden bereits in einer Ausstellung am Beisenkamp präsentiert.

Der Artikel wurde am 20. November 2019 um 11:52 Uhr verfasst und ist abgelegt unter Allgemein (RSS 2.0-Feed). Zur Zeit können keine Kommentare abgegeben werden. Setzen Sie doch einen Trackback auf Ihre Seite.