Beisenkamp Gymnasium Hamm

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Beisenkamp gewinnt Energiewettbewerb der HSHL

Beim diesjährigen Hammer Energiewettbewerb der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und des Zdi-Zentrums Hamm sollten die Schülerinnen und Schüler stromlinienförmige Modellautos bauen. Im neuen Windkanal der Hochschule Hamm-Lippstadt wurde der Strömungswiderstand der Modelle gemessen und daraus der CW-Wert berechnet. Je kleiner der CW-Wert eines Fahrzeugs, desto stromlinienförmig ist es. Außerdem mussten die Modelle ihre Fahrtüchtigkeit in einem Parcours beweisen. Dabei wurde auch auf die Sicherheit der vierköpfige Playmobil-Familie im Inneren geachtet.

Im Team des Beisenkamps traten Justus Baar, Tessa Bertelsmeier, Gabriel Binek, Mercedes Klocke, Lennard Sträter und Hiba Talib mit einem „Silberpfeil“ an. In einem selbstgebauten Windkanal wurden zunächst Erfahrungen zur idealen Form gesammelt. In einigen Materialtests wurden gut zu bearbeitenden Materialien identifiziert. Auf dieser Grundlage wurde in tagelanger Arbeit eine Polyurethan-Schaum-Karosserie zusammen geklebt und in die perfekte Form geschliffen. Anschließend wurde die Karosserie in mehreren Arbeitsgängen mit Spachtelmasse und Hochglanzlack geglättet, um eine widerstandsarmen Oberfläche zu erhalten. Im Innern hielten vorbildliche 3-Punkt-Sicherheitsgurte aus Gummibändern die Familie in ihren komfortablen Bierdeckel-Sesseln.

Am Tag vor dem Wettbewerb stellte sich dann der Motor des Modells als zu schwach für die schwere Karosserie heraus. Also wurde die Batteriespannung von 4,8 V auf 6 V „getuned“.

Die Spannung war groß, als das Modell des Beisenkamps als erste im Wettbewerb auf den Parcours ging. Am oberen Ende der zweiten Rampe gab der Motor auf, zum Glück behielt Tessa die Nerven, setzte zurück und schaffte die Rampe mit Anlauf im zweiten Versuch. Die Erleichterung im Team war unbeschreiblich.

Auch in den Windkanal ging das Modell des Beisenkamps als erstes. Gemessen wurde ein CW-Wert von 0,216. Zum Vergleich sei gesagt, dass der Sportwagen Model S von Tesla einen deutlich höheren und damit schlechteren Wert von 2,4 hat also weniger windschnittig ist. Im Verlauf der Messungen der anderen Teams wurde mehr und mehr klar wie gut der CW-Wert des Beisenkamp-Silberpfeils ist. Alle anderen Modelle hatten deutlich schlechtere CW-Werte. So konnte das Beisenkamp-Team am Ende des Tages jubeln über die Auszeichnung für das stromlinienförmigste Modell, die verbunden ist mit einem Preisgeld von 500 €.

Diese Auszeichnung setzt die sehr erfolgreiche Teilnahme von Teams des Beisenkamps an dem jährlichen Energiewettbewerb der Hochschule Hamm-Lippstadt fort. Neben zwei Siegen in der jeweiligen Hauptkategorie wurden Teams des Beisenkamps bereits 3 mal in der Sonderkategorie Innovation ausgezeichnet.

Der Artikel wurde am 11. Juli 2019 um 15.49 Uhr verfasst und ist abgelegt unter Allgemein (RSS 2.0-Feed). Zur Zeit können keine Kommentare abgegeben werden. Setzen Sie doch einen Trackback auf Ihre Seite.