Beisenkamp Gymnasium Hamm

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Geschichte hautnah!

Vor 75 Jahren am 27.02.1943 wurden die letzten Menschen jüdischen Glaubens aus Hamm nach Ausschwitz deportiert.
Seit 10 Jahren werden Gedenktafeln aus Messing,  sog. Stolpersteine, zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus in Hamm von dem Künstler Gunter Demnig vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Deportierten in den Bürgersteig verlegt.

Am Dienstag, den 6. März 2018 vormittags war die Klasse 9d dabei, als unter Anwesenheit von Vertretern der Stadt, des Stadtarchivs, des Geschichtsvereins und von Schülern anderer Schulen am Gustav-Lübcke-Museum/ Ferdinand-Poggel-Straße drei Stolpersteine für die ermordeten jüdischen Bürger Hamms Ilse Isabella Blumenthal, ihren Bruder Fritz und dessen Frau Ruth sowie vor dem Haus Bahnhofsstraße 20 vier Stolpersteine für die verfolgten und geflohenen Hammer Bürger Ida Goldstein und ihre Kinder Ottilie, Günter, Irmgard und Kurt Julius verlegt wurden.

Schüler der Friedensschule zeichneten vor der Verlegung die leidvolle Lebensgeschichte der Deportierten nach.

Der Artikel wurde am 17. März 2018 um 10.17 Uhr verfasst und ist abgelegt unter Allgemein (RSS 2.0-Feed). Zur Zeit können keine Kommentare abgegeben werden. Setzen Sie doch einen Trackback auf Ihre Seite.