Beisenkamp Gymnasium Hamm

Aktuelles

7c stellt im Stadthaus aus

Bild VII

Im Pädagogischen Zentrum an der Stadthausstraße 3 in Hamm werden gegenwärtigen Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7c des Beisenkamp-Gymnasiums Hamm unter der Leitung von Rebekka Michalke (Referendarin des Fachseminars Kunst ZfsL

Hamm unter der Leitung von Brigit Schlösser) ausgestellt. Die künstlerischen Arbeiten von Marvin Buchin, Annika Busemann, Lisa Krether, Marko Loljic, Finja Löscher, Finn Olshof, Jonas Renneke, Jana Schnieder, Wiebke Schnieder, Finn Schubert, Friedrich Stockhecke, Anna Suleymann und Linus Tadday zeugen von Kreativität und gestalterischer Überlegung.
Diese Arbeiten sind das Ergebnis der Unterrichtsreihe zur Zentralperspektive, die folgende Eigenschaften besitzt.

Das Bild wird mit einer waagerechten Horizontlinie unterteilt. Alle Linien (Kanten), die parallel zur Horizontlinie und den Bildkanten verlaufen, bleiben auch im perspektivischen Bild parallel. Die realen parallelen Kanten eines abzubildenden Körpers (z.B. Würfels), die nicht parallel zur Bildebene verlaufen, verjüngen sich perspektivisch zur Tiefe hin, so dass sie sich in einem Punkt, dem zentralen Fluchtpunkt, treffen. Zu diesem zentralen Fluchtpunkt laufen alle perspektivisch verjüngten Linien. Somit erscheinen die darzustellenden Körper perspektivisch verzerrt.
Charakteristisch für diese Perspektivdarstellung ist die Frontfläche des Körpers, die im Bild nicht verzerrt wird. Der abzubildende rechtwinklige Körper soll senkrecht auf der Grundebene (Standfläche) stehen. Er ist mit einer Fläche (Front, daher auch der Name „Frontperspektive“) parallel zur Bildebene ausgerichtet.
Die Darstellung des Bildmotivs geschieht aus einem subjektiven Standpunkt aus. Das heißt, je nach Höhe der Horizontlinie richten sich die abzubildenden Objekte unterschiedlich aus.

Ist die Horizontlinie und damit der Betrachterstandpunkt sehr hoch, spricht man von einer Vogelperspektive (Aufsicht), liegt er extrem niedrig im Bild, handelt es sich um die Froschperspektive (Untersicht).
In der Geschichte der Malerei wurden immer dann Raumillusionen im Bild angestrebt, wenn die Künstler um eine realitätsnahe Darstellung bemüht waren. Dies geschah vorrangig im 15. Jahrhundert, als Künstler analytisch die Darstellung ihrer Umgebung behandelten und anstrebten, die perspektivische Berechnung auf der Bildfläche umzusetzen.

Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler begann mit der Auseinandersetzung der raumbildenden Mittel (Höhenunterschied, Überdeckung, Staffelung, Größenunterschied) und ihrer gestalterischen Mittel.
Nach gemeinsamer Erarbeitung der Zentralperspektive gestalteten die Schülerinnen und Schüler individuell ihre Straßenszene.

Rebekka Michalke

Der Artikel wurde am 16. Dezember 2014 um 09.12 Uhr verfasst und ist abgelegt unter Kunst (RSS 2.0-Feed). Zur Zeit können keine Kommentare abgegeben werden. Setzen Sie doch einen Trackback auf Ihre Seite.